Sie haben vielleicht schon von Tiefenfiltration gehört, aber haben Sie sich jemals gefragt, welche Vorteile sie bietet? Diese Fakten geben Ihnen einen schnellen Überblick über diese beliebte Filtrationsmethode, die für eine Vielzahl von Anwendungen eingesetzt werden kann!
- Tiefenfilter nutzen ein poröses Medium, das Partikel im gesamten Filter zurückhält und nicht nur an der Oberfläche. Diese Systeme finden in vielen Anwendungsbereichen Verwendung und eignen sich zur Entfernung verschiedenster Partikel, darunter Schmutz, Sand, organische Feststoffe und Rostpartikel.
- Tiefenfilter sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich, darunter Standard-Filterpatronen, Oberflächenfilter mit Tiefencharakteristik sowie mehrlagige Standard- und Premium-Beutelfilter . Es gibt außerdem zwei Hauptarten der Funktionskategorisierung: abgestufte Dichte und gerollte Tiefe.
- Tiefenfiltration eignet sich ideal für Flüssigkeiten mit Partikeln unterschiedlicher Größe. Diese Filter können eine beträchtliche Menge an Partikeln zurückhalten, bevor sie verstopfen, insbesondere im Vergleich zu anderen Filtertypen wie Faltenfiltern, wenn auch nicht so viel wie beispielsweise Beutelfilter.
- Die mehrschichtige, poröse Matrix im Inneren des Filters ist dicht in die Filterpatrone gepackt. Dadurch werden Verunreinigungen unterschiedlicher Größe zurückgehalten. Diese porösen Schichten können je nach Anwendung und Art der Verunreinigung aus verschiedenen Materialien wie Polypropylen, Glasfaser und Baumwolle bestehen.
- Neben der physikalischen Abscheidung von Schadstoffen verfügen die Filter auch über Fasern, die Partikel durch elektrostatische Ladung anziehen. Die positiv geladene Faser zieht negativ geladene Partikel an – ein Vorgang, der als adsorptive Retention bekannt ist.
- Tiefenfilter können auch große Mengen an Partikeln auffangen, ohne dass die Abscheideleistung beeinträchtigt wird; im Gegenteil, die Effizienz steigt sogar mit zunehmender Verstopfung. Da die durchfließende Flüssigkeit naturgemäß den Weg des geringsten Widerstands durch den Filter sucht, werden die Partikel im dicht gepackten Tiefenfiltermaterial zurückgehalten.
- Der oben beschriebene Prozess wird durch den Wasserfluss unterstützt. Das durchfließende Wasser durchströmt den Filter auf einem gewundenen und kanalisierten Weg, wodurch die Partikel im Filtermaterial zusätzlich aufgewirbelt und so sichergestellt werden, dass sie im Inneren des Filtermaterials zurückgehalten werden und sich nicht nur auf der Oberfläche der Filterpatrone ablagern.
- Tiefenfilter erfreuen sich aufgrund ihrer vielseitigen Einsatzmöglichkeiten und ihrer Kosteneffizienz großer Beliebtheit. Dank des direkten Durchflussmechanismus werden Verunreinigungen mit minimalem Energieaufwand im Filtersystem zurückgehalten, da der niedrige Systemdruck nur einen geringen Pumpeneinsatz erfordert. Tiefenfilter sind zudem sehr flexibel und lassen sich je nach Bedarf vergrößern oder verkleinern, wobei sie bei der jeweiligen Mikron-Nenngröße einen Wirkungsgrad von bis zu 99 % erreichen.
- Die Wahl des Filters hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter Wasserdurchflussmenge und -druck, Temperatur, Partikelgröße, erforderliche Filterfeinheit (Mikron), Besonderheiten des bestehenden Systems oder der neuen Anwendung sowie die Anforderungen und Abmessungen des Gehäuses. Ein Fachtechniker analysiert das bestehende System und die Kundenbedürfnisse, um eine fundierte Empfehlung auszusprechen, die den Zielen und dem Budget entspricht.
- Die Technologie der Tiefenfiltration wird stetig weiterentwickelt und verbessert, um den sich wandelnden Bedürfnissen der Industrie und den zunehmend strengeren gesetzlichen Anforderungen gerecht zu werden. Der Markt wird bis 2025 voraussichtlich ein Volumen von 4,02 Milliarden US-Dollar erreichen.*